„Zu Unrecht verhaftet“

So nannten zwei Schülerinnen das Gedicht, das sie über Rosa Parks schrieben. Grundlage war ein Gebrauchstext mit Informationen über die bekannte Bürgerrechtlerin, die mit ihrer mutigen Aktion ein Zeichen gegen die Rassentrennung setzte. In moderner Sprache verarbeiteten Emilia und Rafaela aus der Klasse 7a die Vorkommnisse der 50er Jahre in Reimen.

 

Zu Unrecht verhaftet

Ein Bus, der durch zwei geteilt war

Für dunkle und helle war er da

Als die Schwarzen sich setzten,

wollte der Busfahrer sie hetzen

Denn die Weißen waren zu viel,

sollten sie ihnen die Plätze stehln‘?

 

Doch Rosa Parks, die sagte nein!

Denn sie wollte hier sein!

Dann rief der Busfahrer die Polizei

Die sollten Parks holen

Zeitungsartikel kamen heraus

Doch das machte Parks nichts aus

 

Die Diskriminierung in ihrem Land,

war ihr stets bekannt

Das ärgerte sie zutiefst,

dass sie Leute rief.

Das Risiko war ihr bekannt,

denn Schwarze waren nicht anerkannt.

 

Die Weißen hielten sich für besser

Und dachten, sie wären viel cleverer

Darum waren sie auch anerkannt

Und lebten in Ruhm und Samt

 

Rosa Parks, die musste sich damit abfinden

Und durfte dann aus dem Gefängnis verschwinden!

 

Von Emilia Altmann und Rafaela Kupresak